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by Xeno

Pickel ausdrücken: Mit diesen 7 Schritten gewöhnst du dir das Knibbeln ab

Um sich das Pickel Ausdrücken abzugewöhnen muss man sich manchmal ablenken 

Hast du dich auch schon gefragt: Ist es gut, Pickel auszudrücken oder sollte ich sie besser in Ruhe lassen? Und falls es gut ist: wie drücke ich Pickel richtig aus?

Du steht vor deinem Spiegel und denkst: Nur einmal drücken, dann ist das Ding weg und die Haut sieht wieder glatt aus. So ein Pickel fordert uns doch auch förmlich dazu auf mit seinem gelben hervorstehenden Kopf. Und den kleinen schwarzen daneben könnte ich doch auch schnell ausdrücken.

Je näher du mit deinem Kopf an den Spiegel gehst, desto mehr kleine Unreinheiten wirst du finden. Ehe du dich versiehst, hast du schon angefangen und überall ein bisschen gedrückt und geknibbelt. Blöd nur, dass deine Gesicht danach alles andere als rein ist.

Das Pickelchen ist zwar weg, nachdem du es ausgedrückt hast - die Haut an der Stelle ist nun jedoch gerötet und geschwollen. Abdrücke deiner Fingernägel sind auch noch zu erkennen. Vielleicht ärgerst du dich darüber. Du hoffst dass die Abdrücke schnell verschwinden. Und nach ein paar Stunden ist deine Haut tatsächlich weniger rot und geschwollen und die Nagelabdrücke sind etwas verblasst. Hoffentlich ist da morgen nicht…

Doch am nächsten Morgen: An der Stelle wo vorher nur ein kleiner Mitesser war - nun eine dicke Entzündung, die weh tut. Wie du es schon geahnt hast.

Manchmal siehst es so aus, als ob du dich überall im Gesicht gekratzt hättest. Kleine rote Punkte, Krusten und Risse. Mehrere, dicke Entzündungen haben sich an den gleichen Stellen gebildet. Und ja, da sind auch noch neue Pickel, direkt daneben. Da war doch gestern noch nichts, oder?

Kennst du solche Situationen? Bist du dann wütend über dich selbst? Dann helfen dir unsere 7 Tipps dabei, das Knibbeln und Pickelausdrücken abzugewöhnen. Doch zunächst einmal klären wir noch, wie Pickel entstehen und warum wir gerne an ihnen herumdrücken.

Wie entstehen Pickel?

Eine kurze Erklärung gibt es in diesem 3 Minuten Video im lustigen Comic-Stil:


An den Haarwurzeln in deiner Haut sitzen die Talgdrüsen. Diese produzieren Fett. Dieses Fett, auch Sebum genannt, ist wie deine eigene Creme für deine Haut. Es ist also gut, ein bisschen Fett auf der Haut zu haben. Es schützt deine Haut und sorgt dafür, dass du nicht zu viel Feuchtigkeit verlierst. Vor allem in der Pubertät produzieren die Talgdrüsen vermehrt Fett. Falls nun abgestorbene Hautzellen deine Pore verstopfen, kann das Sebum nicht mehr einfach abfließen. Es kommt zum Stau und so entsteht eine Erhebung. Ein geschlossener Pickel. Bitte drücke nicht daran herum, denn sonst kann sich der Pickel schnell entzünden. Falls dein Pickel eine kleine schwarze Kappe hat, ist es ein offener Pickel. Die kennst du sicher auch unter dem Namen Mitesser. Die schwarze Kappe ist übriges nur das Sebum welches in Kontakt mit Sauerstoff gekommen ist. Das Sebum oxidiert und wird dadurch schwarz. Falls du jetzt mit deinen Fingern an den Pickeln herumdrückst, würdest du Bakterien in den Pickel bringen. Und so kann sich ein kleiner Pickel sehr schnell entzünden. Er schwillt an, wird rot und größer. Und so eine richtige Entzündung tut nicht nur weh, es dauert auch länger bis sie wieder verschwunden ist.

Übriges kann die falsche Hautpflege deine Haut auch aus dem Gleichgewicht bringen. Falls du zu viele unnötige Produkte nutzt, ist das purer Stress für deine Haut. Reizende Stoffe und austrocknende Alkohole können ebenfalls Pickel entstehen lassen, weil deine Haut nach solchen Reizen zu viel Fett produziert. Und zu viele Wirkstoffe können empfindliche Haut überfordern.

Mit einer milden minimalistischen Hautpflege kann dein Sebum viel einfacher abfließen und es entstehen deutlich weniger Entzündungen und weniger Pickel in deiner Haut.

Warum drücken wir eigentlich gerne Pickel aus?

Schon unsere Vorfahren, die Affen, legten untereinander viel Wert auf eine gute Fellpflege. Wir Menschen entwickeln schnell Gewohnheiten - vor allem, wenn diese mit Erfolgserlebnissen gepaart sind. Darum kann es so schwer sein einfach einen Pickel, Pickel sein zu lassen und nicht an ihm zu drücken. Denn es befriedigt uns, wenn wir ein Talg-Würmchen aus der Haut quetschen können.

Und was kannst du nun tun, wenn du einen Pickel hast und ihn ausdrücken möchtest. Klar, du kannst es ständig unterdrücken. Das ist jedoch anstrengend und meistens kaum durchzuhalten. Deshalb hier 7 Schritte, die dir helfen können, wenn du mal wieder das Bedürfnis verspürst einen Pickel leer zu drücken.

Mit diesen 7 Schritten gewöhnst du dir ab Pickel auszudrücken

Schritt 1: Der Zettel am Spiegel

Schreibe dir die einfache Botschaft „Pickel nicht ausdrücken. Es lohnt sich nicht!“ auf einen Zettel. Klebe diesen an die Spiegel, in die du gerne schaust, an denen du dich fertig machst. Immer wenn du ab jetzt in diesen Spiegel schaust, wirst du deine Botschaft an dich selbst lesen.

Nach einer Weile wirst du vielleicht keinen Zettel mehr brauchen. Wäre das nicht schön?

Wenn du mit anderen Menschen zusammenwohnst, die davon nichts mitbekommen sollen, kannst du auch einfach einen Sticker - zum Beispiel mit einem Smiley - nutzen.

Schritt 2: Verstärke deine Botschaft an dich selbst

Erzähle einer Freundin oder einem Freund, dem du vertraust von dieser Technik. Sag ihr oder ihm, wie viel es dir bringt. Erzähle deinem Freund oder deiner Freundin was das gefühlstechnisch mit dir macht. Rede darüber, wie es sich anfühlt, dass du die Pickelchen nicht mehr ausdrückst. Dadurch bist du mit deiner Bemühung nicht ganz allein. So verstärkst du deine eigene Überzeugung, deine neue Gewohnheit durchzuhalten.

Vielleicht vermisst du das Drücken am Anfang noch. Das ist vollkommen okay. Dafür solltest du dich nicht schämen. Freue dich bewusst, dass du es gerade schaffst weniger oder sogar gar nicht an deinen Pickeln herumzudrücken. Am besten sagte du dir das direkt in dein Spiegelbild. Muss ja keiner mitbekommen, sollte es dir unangenehm sein.

Es ist total verständlich, wenn du das am Anfang nicht so leicht findest. Es dauert eine Weile bis du deine neue Gewohnheit erlernt hast. Irgendwann wirst du nicht mehr daran denken Pickel auszudrücken.

Schritt 3: Lenke dich ab, wenn du Pickel ausdrücken möchtest

Kennst du das? Manchmal ist ein Pickel einfach zu schön. Du stellst dir schon vor, wie befriedigend es sein wird, ihn einfach auszudrücken. Das Gefühl, wenn der Talg aus der Pore rausplatzt.

Wenn es mal so weit kommen sollte und deine Botschaft an dich selbst nicht stark genug ist: Verlasse den Spiegle und mache direkt etwas anderes.

Setze immer, wenn du Lust hast Pickel auszudrücken eine andere Gewohnheit an diese Stelle. Tu dir etwas Gutes: Mache Sport, trinke eine Tasse Tee, hole dir dein Lieblingsbuch oder schreib einer Freundin, wie es dir gerade geht.

Im besten Fall ersetzt du die alte Gewohnheit mit einer neuen. Das könnte dann so aussehen: Du siehts einen wunderbaren, reifen Pickel, den du allzu gerne ausdrücken möchtest. Geh direkt weg vom Spiegel, mach dir deinen Lieblingstee. Immer wenn es dich überkommt, kannst du jetzt sicher sein, der Tee wartet auf dich und wird dich vom Drücken abhalten.

Du wirst sehen: Das klappt. Und nach der Tasse Tee hast du gar keine Lust mehr den Pickel auszudrücken.

Schritt 4: Schmeiß den Vergrößerungsspiegel weg

Mal ehrlich, wofür brauchen wir Vergrößerungsspiegel? Er ist sinnvoll, wenn du ein dramatisches Augen Make-Up schminken möchtest. Sonst ist er nicht sehr hilfreich. Kein Mensch, mit dem du im Alltag Kontakt hast, kommt so nah an deine Haut heran, wie dein Vergrößerungsspiegel.

Und da liegt der Knackpunkt: Mit diesem Spiegel empfindet du jede Pore, jeden Pickel und jeden Mitesser riesig. In Wahrheit ist alles viel kleiner und wäre dir im Alltag gar nicht aufgefallen. Und den anderen Menschen fällt das erst recht nicht auf.

Wenn du das nicht glaubst, frag doch mal deine Freunde, wo du überall Pickel hast? Vermutlich werden sie viel weniger zählen als du.

Also schmeiß den Vergrößerungsspiegel entweder weg oder verwende ihn nur, wenn du ihn wirklich für ein Make-Up nutzt. Sollest du denn Spiegel behalten wollen, klebe dir doch auch einen süßen Sticker drauf. Das wird dich immer daran erinnern, dass du ihn nur für dein Make-Up verwenden möchtest. Nicht um deine Haut akribisch und überkritisch im Detail zu betrachten.

Schritt 5: Pickelchen punktuell korrekt behandeln

Niemand möchte dir mit diesen Methoden die Pickel absprechen, die vielleicht doch mal rot, entzündet und geschwollen snd. Es ging in den oberen Punkten, um die kleinen Poren die ein bisschen mehr Talg in sich tragen.

Solltest du doch mal richtig entzündete, geschlossene Pickel haben, solltest du diese auch nicht ausdrücken. Du kannst sie gezielt versorgen, sodass sie sich schneller öffnen oder abheilen.

Hautpflege mit Zink kannst du punktuell auf deine Haut geben. Dadurch wird die Entzündung im Laufe einiger Tage abschwächt. Wenn du das regelmäßig machst wirst du weniger Entzündungen in deiner Haut haben.

Eine minimalistische Hautpflegeroutine kann schon sehr dazu beitragen, dass sich weniger Entzündungen in deiner Haut entwicklen. Falls das nicht ausreicht, kannst du eine Haut mild peelen. Mit einem Enzympeeling beseitigst du die obersten Hautschüppchen und verhilfst so der Haut dazu, dass der Talg besser aus der Pore abfließen kann. Es reicht, wenn du das Peeling 1-2 mal in der Woche verwenden. Wenn du es zu oft anwendest kann es deine Haut auch reizen.


Wenn du mehr machen möchtest, kannst du auch Salizylsäure verwenden. Diese kannst du punktuell aber auch flächig verwenden. Sie sorgt dafür, dass deine Haut abgeschuppt und der Talg in der Pore aufgelöst wird. Denk bitte daran, dass Salizylsäure ein starker Reiz für deine Haut sein kann. Beginne behutsam und schau, wie deine Haut darauf reagiert. Und bitte den Sonnenschutz nicht vergessen, wenn du diesen aktiven Wirkstoffe verwenden möchtest.

Schritt 6: Halte deine Fortschritte für dich privat auf Fotos fest

Es ist wichtig, dass du lernst, Entzündungen einzuschätzen. Dabei können dir anfangs Fotos helfen. Dokumentiere für dich selbst den Verlauf deiner Heilung.

Denk dran: Mache kein Bild, wie es dein alter Vergrößerungsspiegel täte. Schieße ein ganz normales Foto von dir, so wie dich andere Menschen jeden Tag sehen. Denn das ist viel realistischer.

Das wird dir helfen zu bemerken, dass deine neuen Gewohnheiten Erfolge zeigen. Immer wenn du die alten Bilder anschaust, wirst du spüren wie kraftvoll deine Handlungen sind. Das wird dich stark und selbstbewusst machen und dich in deinen neuen Verhaltensweisen bestärken.

Schritt 7: Reife Pickel mit der richtigen Methode entfernen


Ist die Botschaft „nicht drücken“ in Fleisch und Blut übergegangen? Du kennst deine Haut, weisst wie es ihr geht und kannst deine Pickel gut einschätzen? Und du gehst auch behutsam mit Wirkstoffen um?

Dann ist es an der Zeit, dass du auch mal wieder einen Pickel ausdrücken darfst.

Freudensprung? - Nein, den brauchst du nicht. Du hast jetzt deine Tasse Tee oder etwas anderes, das dich jetzt glücklich macht.

Sieh das Ausdrücken immer als die letze Lösung an. Und nur wenn folgenden Bedingungen gegeben sind:
  • Dein Pickel ist reif 
  • Er ist offen 
  • Ein deutlicher gelber Pfropf ist zu sehen 
  • Der Pickel spannt 
  • Es fühlt sich so an, dass der Pickel kurz davor ist sich zu entleeren 
Durch Peelings kann es schneller dazu kommen, dass ein Pickel richtig reif ist. Die oberste Hautschicht ist leicht abgeschuppt. Deshalb hast du jetzt auch eine Öffnung aus der sich das Sebum einfacher entleeren lässt.

So gehts du jetzt am besten vor: Wasch deine Hände gründlich. Nehme einen sauberen Waschlappen oder ein Tuch und tränke es in lauwarmem Wasser. Lege den warmen Lappen leicht auf deine Haut auf und erwärme das Hautareal um den Pickel herum. So regst du die Durchblutung an und der Talg lässt sich einfacher entfernen. Es ist möglich, dass der Pickel durch die leichte Wärme von alleine abfließt. Das wäre natürlich wunderbar. Ist das nicht Fall: Teile ein Taschentuch und wickle die Hälften um die Fingerkuppen deiner beiden Zeigefinger, sodass du keine Nagelabdrücke in deiner Haut verursachst, wenn du drückst. Drücke nun behutsam einmal von oben und unten und dann von rechts und links neben dem Pickel, um das Sebum nach aussen zu drücken. Drücke nicht zu stark. Wenn der Talg mit leichtem Druck nicht herauskommt und du das Gefühl hast du müsstest stärker drücken, ist der Pickel noch nicht reif. Drücke dann nicht mehr weiter, weil du sonst den Talg nach innen drücken würdest. Das hätte eine tiefere Entzündung und eventuell neue Pickel zur Folge.

Wenn der Talg draußen ist, kannst du die kleine offene Stelle mit etwas Wunddesinfektionsmittel desinfizieren. Die umliegende Haut brauchst du nicht desinfizieren. Das würde sie nur zu sehr austrocknen.

Du merkst: Einen Pickel drückt man nicht mal eben vor dem Spiegel im Fahrstuhl, in der Bahn oder dem Bus aus. Dafür braucht es etwas Vorbereitung und Nachsorge. Nur so kannst du neue Unterlagerungen vermeiden.

Bonustipp:

Falls dir die Befriedigung nach dem Pickel ausdrücken doch an manch einem Tag zu sehr fehlt, wenn der Talgwurm aus der Pore kringelt. Das Gefühl: ja, jetzt hab ich dich gleich leer. Dann haben wir hier einen etwas unkonventionellen Tipp für die ganz miesen Tage: Den Pimple Picker.

Dieses lustigen Spielzeug simuliert das Pickel ausdrücken. Es kommt ein kleiner Wurm aus einer Gummihaut-Attrappe, wenn du richtig drückst. Und keine Angst, es kommt kein Eiter oder Talg heraus. Die Masse besteht aus Bienenwachs und Olivenöl.

Vielleicht hilft es dir an Tagen, an denen der Drang zu groß ist und alle anderen Tipps nicht funktionieren, das Drücken im eigenen Gesicht sein zu lassen. Wer weiß, vielleicht findest du das Drücken an diesem Spielzeug sogar so absurd oder auch eklig, dass du danach gar keine Lust mehr hast Pickel in deinem Gesicht auszudrücken.

Wenn es nicht mehr ohne Pickel ausdrücken geht: Was ist Skin Picking?

Pickel ausdrücken und das ständige Knibbeln und Kratzen an der Haut kann übrigens zu einer richtigen Sucht werden. Skin Picking ist eine echte Erkrankung. Betroffene können es nicht lassen an Pickeln zu drücken. Selbst wenn die Haut schon wieder heilt, knibbeln sie die Krusten erneut ab. So bekommt die Haut kaum eine Chance sich zu regenerieren. Menschen, die unter Skin Picking leiden, fühlen sich oft nicht nur unwohl mit ihrer Sucht, sie leiden auch unter der ständig verletzen Haut. Denn aus den Wunden können Narben entstehen. Solche Verletzungen auf der Haut führen zu Schmerzen. Und auch psychisch kann eine solche Erkrankung sehr belastend sein. Kennst du das von dir? In Ihrem Blog schreibt Jaqueline über ihr Leben mit Skin Picking. Vielleicht hilft es dir ja auch, mal in ihrem Blog vorbeizuschauen.

Überlege auch, dir Hilfe zu holen. Sprich ruhig mit deinem Arzt darüber, falls du unter Skin Picking leiden sollest. Du brauchst dich dafür nicht zu schämen. Jeder Mensch hat belastende Angewohnheiten oder andere Probleme. Und am Ende zählt nur, dass es dir besser geht und du eine geeignete Lösung für dich entwicklen kannst, damit du dich wieder wohl in deiner Haut fühlst.

Warum du Pickelchen in bestimmten Lebensphasen einfach annehmen solltest


Wenn Pickel doch mal nicht so schnell verschwinden wie es dir lieb ist. Und auch Hautpflege-Produkte nicht so schnell wirken, dann ist das kein Weltuntergang. Es ist ärgerlich und nervt. Mach dir jedoch klar, das es nur eine bestimmte Zeit so sein wird.

Du kannst deine Pickel weiter gezielt behandeln, sie abdecken oder du stehst zu ihnen und lässt deiner Haut die Zeit, die sie braucht, um zu heilen.

Es ist natürlich nicht leicht Pickel anzunehmen, jedoch kannst du es lernen: Genau wie die neue Verhaltensweise nicht zu Knibbeln ist auch dies hier wieder ein Prozess. Der eine Weile braucht.

Es kann einfach mal sein, dass du einen Pickel bekommst. Frauen leiden darunter mal mehr, mal weniger, wenn sie ihre Menstruation bekommen. Auch in Stressphasen oder wenn du dich nicht so super ernährt hast, können vermehrt Pickel entstehen. Mag sein, dass deine Haut sehr empfindlich und mit ein paar Entzündungen reagiert. Es kann auch sein, dass du eine Hautkrankheit hast, die, wie zum Beispiel Rosacea, in Schüben verläuft. Falls du vermehrt Pickel und Pusteln hast, mach dich nicht fertig.

Das Leben ist eben keine gerade Linie. Es ist ein ständiges Auf und Ab. Pickel gehen auch wieder weg. Mal geht es schneller und mal dauert es ein bisschen länger.

Lass dich nicht stressen. Freu dich lieber über die kleinen Erfolge und sag dir öfter mal wie schön und gut du dich findest. Das bist du nämlich! Ob nun mit oder ohne Entzündungen im Gesicht!

Sag dir ruhig jeden Tag in dein Spiegelbild was du an dir magst. Das wird dich stark machen. Das tut nicht nur deiner Haut gut sondern auch deiner Psyche.

Genieße deine Hautpflege und sieh sie als etwas Gutes an. Das ist Zeit für dich, die du dir nimmst.

Sag nicht mehr, dass du deine Haut pflegst, weil du Entzündungen und Pickel loswerden willst. Viel besser klingt doch: Ich weiß was mir und meiner Haut gut tut. Und es freut mich, dass ich gelernt habe damit umzugehen. Oder was meinst du?

In Zukunft könnte es bei dir so aussehen:

Mittlerweile ist meine abendliche Hautpflegeroutine kein Muss mehr. Ich freu mich eher darüber, dass ich weiß, was ich tun kann und genieß die Zeit und Wertschätzung die ich mir endlich schenken kann. An manchen Tagen begrüßt mich noch der ein oder andere kleine Pickel. Doch das ist okay. Denn ich bin mehr als nur meine Pickel. Und falls du doch mal sehr viel Sehnsucht nach dem Ausdrücken von Pickeln hast, kannst du dir ja Videos von Dr. Pimple Popper anschauen. Doch Achtung: Die Pickel die hier ausgedrückt und behandelt werden, sind echte Fälle für die Medizin. Ist doch gut zu wissen, dass es gar nicht so wild ist, dass du ab und an mal einen kleinen Pickel hast, der zum Glück wieder von allein verschwindet.

Also auf geht’s in dein neues positives Leben. Mit einer guten Einstellung zu dir selbst.

Du kannst das! Du bist auf dem richtigen Weg.

Eine gesunde minimalistische Hautpflege kann dich unterstützen Das meiste wird allerdings von dir kommen.

Wie gehts du mit Pickeln um?

Fällt es dir auch schwer nicht zu drücken? Erzähl es uns und schreib uns deine deine Gesichte und deine Gefühle in die Kommentare?

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